Wie wichtig ist Social Marketing in den Branchen?

Nahezu jede Branche hat das Problem, dass sich das Internet durchgesetzt hat. Am Anfang war überwiegend der Einzelhandel betroffen. Durch immer mehr Online Shops, die neben geringeren Preisen auch weitere Vorteile, wie gratis Versand und Rückversand anbieten, blieben die lokalen Läden leer. Um diesen Abwärtstrend ein wenig entgegenzuwirken, sind bekannte Händler bereits seit längerer Zeit dabei, ihre Onlinepräsenz auszubauen. Trotz großem Budget und ebenso großer Bemühungen, sind dennoch die Erfolge relativ gering. Zwar neigen Kunden mittlerweile dazu, in den Online Shops der lokalen Händler einzukaufen, aber die Unkosten die durch die vielen Retouren entstehen, bringen viele Einzelhändler ans Limit.

Da jedoch nicht nur die Einzelhandelsbranche von dem Problem betroffen ist, wollen wir uns einmal näher ansehen, welche Branchen sich auch dem Wettbewerb stellen müssen, um mehr oder überhaupt Kunden zu erreichen. Anders als vielleicht zunächst gedacht, sind nahezu alle Branchen davon betroffen. Leider haben alt eingesessene Firmen die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Es wird zwar fleißig Werbung geschaltet und Flyer verteilt, aber das Social Media Marketing wird komplett vernachlässigt.

Gerade die junge Generation, die mit den sozialen Netzwerken aufwachsen, sehen die üblichen Werbekanäle als veraltet an.
Neue Firmen wissen das bereits und setzen von Anfang an auf die Werbung in sozialen Netzwerken. Selbst Architekten nutzen Social Media Marketing, um ihre Projekte zu bewerben. Ein Paradebeispiel ist Mark Drotsky, der verschiedene Dienstleistungen zum Fotografieren von Architektur anbietet.

Warum sollte jede Branche mit der Zeit gehen?

Wer auf dem freien Markt erfolgreich sein will, der muss sich neben vielen Konkurrenten beweisen. Um aus der Masse herauszustechen gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine komplette Fehleinschätzung besteht jedoch darin, nicht mit der Zeit zu gehen. Die Dienstleistung und die Qualität kann noch so gut sein. Wenn keiner auf die hohe Qualität aufmerksam wird, dann geht die Firma trotzdem pleite.

Natürlich ist die Art und Weise, wie viel Enegrie in die neuen Medien investiert wird, auch abhängig von der Branche. Eine Schreinerei muss in der Regel weniger Zeit und Geld in beispielsweise Facebook Werbung investieren, als eine Firma für Grafikdesign. Ganz einfach aus dem Grund, dass Facebook mehr für Bilder und Texte geeignet ist. Tolle Design werden schneller geteilt und geliked. So spricht sich die Firma blitzschnell herum. Wichtig ist, dass sich die Firma stetig weiterentwickelt. Stillstand bedeutet auf dem Markt immer das Ende.

Immer, wo viele Leute angesprochen werden können, kann auch viel falsch gemacht werden. Aus diesem Grund sollte das Geld, wenn die eigenen Kenntnisse nicht ausgeprägt sind, eine Agentur beauftragt werden, die sich mit dem Thema auskennt. Am Anfang scheint es zwar ein wenig teurer, aber unterm Strich spart man Geld. Gerade die Facebook Werbung ist nicht ganz einfach perfekt zu schalten.

Social Media Marketing stärkt die eigene Marke

Den Wert einer Marke zu bestimmen, ist nicht einfach. Es spielen mehrere Faktoren eine Rolle, die zur Berechnung herangezogen werden. Unausweichlich ist jedoch der Faktor Bekanntheit. Social Media Marketing ist entscheidend für die Wahrnehmung einer Marke. Gerade, wenn eine Person eine Marke liked, dann sehen das seine Freunde und liken wahrscheinlich auch.
Diesen Faktor darf man nicht unterschätzen.

Webseiten nachhaltig entwickeln

Hinter jeder Webseite steckt eine Idee, eine Vision, der Wunsch etwas zu teilen. Ganz egal, welche Art von Webseite entwickelt werden soll. Vom klassischen Blog, bis hin zur komplexen Plattform, wie Facebook. Neben der Idee, was die Webseite später einmal bieten soll, müssen weitere wesentliche Punkte berücksichtigt werden. Bei einer Webseite ist es wohl mit der wichtigste Punkt, wie das Design aussehen soll.

Neue Besucher sehen im ersten Augenblick nur die Aufmachung und entscheiden innerhalb von Sekunden, ob sie weiter klicken oder bleiben. Wurde sich für ein hoffentlich ansprechendes Design entschieden, müssen weitere Überlegungen angestellt werden.

Hilfreich sind schriftliche Pläne, so genannte Worksheets, um genau zu planen, was bis wann erledigt sein sollte.
Wer im World Wide Web auffallen möchte, muss sich etwas Besonderes einfallen lassen. Die Nutzer sind mittlerweile sehr verwöhnt. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass ein enormer Konkurrenzdruck herrscht.

Zu fast jedem Thema gibt es zig dutzend Webseiten. Es sollte sich immer überlegt werden, was dem Nutzer geboten werden kann, damit dieser auf der eigenen Webseite bleibt und wieder kommt. Ideen lassen sich oftmals auch im Freundes oder Bekanntenkreis finden.

Design & Funktionen stehen – Was gibts noch?

Ist der grobe Teil der Entwicklung abgeschlossen, dass bedeutet, Design und Funktion sind einwandfrei, stehen weitere Punkte auf der Liste. Da die Konkurrenz meistens auch ein größeres Budget hat, um beispielsweise Werbung zu schalten, können gratis Maßnahmen schon helfen, die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen.

Das Stichwort ist gute Suchmaschinenoptimierung , die nicht unbedingt Geld kosten muss. Google selber stellt eine Liste mit den entscheidenden Rankingfaktoren zur Verfügung. Da die Liste jedoch über 200 Punkte beinhaltet, können Neustarter leicht überfordert sein. Zumal Erfahrungswerte von Agenturen, die nichts anderes machen, als Firmen zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen, nicht zu unterschätzen sind.

Wer kein Geld für solch eine Agentur hat, der muss sich durch die Liste arbeiten. Genügend Blogs bieten zudem kleine Hilfen, die auch nützlich sind. Ein Nachteil ist natürlich auch der zeitliche Aufwand. Recherche und Umsetzung brauchen viel Zeit. Derartige Experimente sind natürlich auch immer ohne Garantie, auf Erfolg. Dennoch ist es ratsam, auch eigene Erfahrungen zu sammeln.
Nur aus seinen eigenen Fehlern kann gelernt werden.

Durch eine vernünftige OnPage-Optimierung kann die eigene Platzierung dramatisch gesteigert werden. Je nachdem, welches Thema die Webseite behandelt, ist die Optimierung anders. Generell ist die Vorgehensweise bei jeder Page individuell.
Beiläufig sei erwähnt, dass sogar Zeitungen das Thema SEO behandeln. Kaum eine Firma kommt um das Thema herum.

Google, Bing, Yahoo…

Da die Maßnahmen selbstverständlich den maximalen Erfolg bringen sollen, muss auch entschieden werden, für welche Suchmaschine optimiert werden soll. Tatsächlich benutzen die meisten Suchenden den Suchmaschinengiganten Google.
Dementsprechend ist es ratsam, für diesen eine Optimierung vorzunehmen.

Meistens zeigen entsprechende Maßnahmen auch Wirkung bei Suchmaschinen wie Bing oder Yahoo.
Marktanteile von über 91% verdeutlichen die Dominanz von Google. Nachher, wenn gute Platzierungen bei Google erreicht wurden, können immer noch weitere Suchmaschinen berücksichtigt werden.

Öffentlichkeitsarbeit mit Social Media

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Social Media revolutioniert geradezu nicht nur die Medien, sondern auch die Profis von Marketing und Public Relations. Pressesprecher und PR-Berater stehen vor neuen Herausforderungen in einer Social-Web-Welt.

Gewusst wie. In unserer sich so rasch verändernden Welt müssen sich die Medien- und PR-Profis schnell und ohne Umwege mit den neuen Techniken und Kommunikationskanälen vertraut machen. Sie müssen reagieren. Denn das Internet und Social Media bieten eine Vielzahl von neuen Plattformen für Kommunikation, die die klassische PR und Öffentlichkeitsarbeit wesentlich verändern und beeinflussen werden.

Aber welche Gefahren und welche Chancen bringen Facebook, Twitter und Co mit sich? Und wie kreativ darf, oder sollte man überhaupt in der Öffentlichkeitsarbeit sein?

Umgang

Keine Frage, jeder professionelle PR-Profi braucht ein grundlegendes Verständnis für diese neue Welt. Dabei spielt es keine Rolle, ob man in einem Unternehmen als Pressesprecher zuständig ist oder als Journalist arbeitet. Um eine erfolgreich mit der Zielgruppe zu kommunizieren und um sie zu erreichen, ist eine absolut sichere Handhabe mit den einzelnen Social Medien vonnöten.
Der PR-Profi muss sich auskennen mit Online-Pressemitteilungen, Newsletter, Blogs oder redaktionelle Beiträge und ihm sollten auch neuere Formate wie Podcasts, E-Books oder Webinare bekannt sein. Vor allem, wenn man mit den berühmt-berüchtigten Plattformen wie Facebook, Twitter, Google+, LinkedIn oder Xing arbeiten will. Eine gewisse Erfahrung in der Handhabung und ein Grundwissen um deren Funktion sollte ein PR-Mann schon haben.

Strategie

Es gibt so viele verschiedene Formate und deshalb ist es oftmals mit erhöhtem Aufwand verbunden, all diese Plattformen gleichmäßig zu bedienen. Aber andererseits muss auch nicht jedes Unternehmen einen Blog betreiben, eine Facebook-Seite haben oder twittern. Wichtig sind immer die Ziele und Menschen, die man als Zielgruppe erreichen will. Und daher müssen sich die folgenden Fragen gestellt werden:

• Wo findet man seine Kunden im Internet und im Social-Media-Umfeld?
• Welche Online-Plattformen nutzt die Zielgruppe und welche Themen werden diskutiert?
• Diskutieren die Kunden offen und ehrlich oder kommentieren sie wenig, bewerten sie gerne oder neigen sie eher zu Kritik?

Für einen hochwertigen Content werden individuelle Social-Media-Strategien benötigt. Aber Kommunikation ist auch keine Einbahnstraße. Eine Strategie kann sein, dass man jene kreativen Geschichten inszeniert und erzählt, die die Zielgruppe nicht vergisst und mit denen man die Gefühle und Empathie sowie Mehrwert erzeugen kann. Das ist die Aufgabe eines Social-Media-Managers, der die PR-Expertise eines Produktes oder eines Unternehmens nutzt, um crossmedial die sozialen Netzwerke in eigens dafür geschneiderte Kommunikationsstrategien einzubinden.

Erfolgreiches Beispiel einer Social Media Kampagne

Im Zentrum der „Trink-’ne-Coke-mit“- Kampagne stand dabei die individuelle Gestaltung des Produktes. Anstelle des normalen Coca-Cola-Schriftzugs hat das Unternehmen über 150 Vornamen und Begriffe auf das Label gedruckt und die Flaschen auch in den Handel gebracht. Daneben konnten Fans auf der Firmen-Webseite aber auch ihre eigenen Versionen anfertigen, die dann auf Facebook teilen und sich anschließend die individuellen Flaschen nach Hause schicken lassen.
Nebeneffekt: Es sollten ja eigentlich Schriftzüge wie „Mama“ oder „Opa“ oder auch „Held“ draufstehen. Aber tatsächlich haben User die Kampagne aber auch für Schimpfwörter genutzt – beispielsweise „Vollpfosten“ oder Ähnliches. Das tat dem Erfolg aber keinen Abbruch und die Social Media-Welt hat die Fotos der individuellen Cola-Flaschen durch Facebook gejagt.

Public Relations – kein Job für Langweiler

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Was ist eigentlich Public Relations – auch kurz PR – genannt? Wir alle haben schon davon gehört und auch gelesen. Aber nur wenige wissen, was sich hinter diesen zwei Wörtern verbirgt.

Public Relations könnte man auch als Öffentlichkeitsarbeit bezeichnen, sollte aber nicht mit Marketing oder Werbung verglichen werden. Denn PR unterscheidet sich vom Marketing dahin gehend, als dass es beim Marketing um die Absatzförderung eines Produktes geht und die Werbung darauf abzielt, den Kaufentscheid von Kunden zu beeinflussen. Public Relations hingegen ist Teil einer Kommunikationspolitik. Sie ist verantwortlich für die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens, einer Person, eines Events oder eines Produktes. Die Arbeit eines Public Relation- oder PR-Mitarbeiters umfasst das Überzeugen einer Zielgruppe mit Fakten und Argumenten und dabei soll niemand – wie bei der Werbung – überredet werden.

Kreative Macher

Heutzutage werden wir mit Werbebotschaften und Informationen überhäuft. Und ehrlich gesagt: Das meiste ist stinklangweilig.

Und da genau kommt ein PR-Profi ins Spiel, weil er den Spaß findet und erfindet – an einem Unternehmen, einem Produkt, einem Event. Er ist der Profi, der aus Langweile Spaß machen kann. Und zwar so viel Spaß, dass Medien und Menschen darauf aufmerksam werden und er so bequem seine Botschaften auf interessante und einprägsame Weise rüberbringen kann.

Nicht immer einfach, aber immer wieder eine Herausforderung für einen PR-Berater oder einen PR-Assistenten: Tatsächlich in einem Krümel etwas Aufregendes zu finden: Damit sich die Menschen dafür interessieren und um eine komplette erfolgreiche und vielversprechende PR-Kampagne daraus zu inszenieren.

Und das Langweiligste, was ein kreativer Macher in der Public Relations-Abteilung tun kann ist die gleiche PR zu machen wie alle anderen und die Flyer und Pressemitteilungen genauso zu gestalten wie die Konkurrenz.

Aber das tun PR-Leute auch nicht und somit sind Jahresgehälter für die wirklich Kreativen ab 100.000 Euro im Jahr keine Seltenheit…